Sa, 04. Juli 2026
Was dabei auffällt: Über die Auswirkungen auf Anwohner, Gewerbetreibende, Beschäftigte, Pflegedienste, Handwerker und Besucher wird kaum gesprochen.
Wer die Situation vor Ort kennt, weiß schon heute, wie schwierig die Parkplatzsuche häufig ist. Trotzdem sollen weitere Stellplätze verschwinden. Die Stadt kündigt den Abbau an, beantwortet aber bislang nicht die zentrale Frage: Wo sollen die Fahrzeuge künftig parken?
Besonders irritierend finden wir, dass ein Vorhaben mit dieser Tragweite zunächst nur im nichtöffentlichen Teil des Mobilitätsausschussausschusses vorgestellt wurde. Wenn fast die Hälfte der Parkplätze einer wichtigen innerstädtischen Straße wegfallen soll, dann gehört diese Diskussion aus unserer Sicht in die Öffentlichkeit – und nicht hinter verschlossene Türen.
Die Stadt verweist als Entlastung auf die geplante Zusammenlegung von Bewohnerparkgebieten. Doch ein größeres Parkgebiet schafft keinen einzigen zusätzlichen Parkplatz. Wer heute keinen Stellplatz findet, wird morgen durch längeres Suchen auch keinen neuen finden.
Für die Freien Wähler stellt sich deshalb eine grundsätzliche Frage: Wie viele Parkplätze sind in Freiburg in den vergangenen Jahren bereits verschwunden – und wann ist der Punkt erreicht, an dem die Belastung für die Bürger zu groß wird?
Deshalb haben wir Oberbürgermeister Martin Horn aufgefordert, offenzulegen,
- wie viele Parkplätze in den vergangenen zehn Jahren in Freiburg weggefallen sind,
- wie viele Stellplätze in Carsharing-Parkplätze umgewandelt wurden,
- und welche konkreten Ausgleichsmaßnahmen für die Eschholzstraße geplant sind.
Wir haben den Eindruck, dass in Freiburg immer häufiger Entscheidungen getroffen werden, die zulasten derjenigen gehen, die auf ihr Auto angewiesen sind. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kleine Minderheit. Tausende Menschen benötigen ihr Fahrzeug täglich für den Weg zur Arbeit, für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, für familiäre Verpflichtungen oder aus gesundheitlichen Gründen.
Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger ist wichtig. Doch eine vernünftige Verkehrspolitik darf nicht darin bestehen, eine Mobilitätsform gegen die andere auszuspielen. Wer Parkplätze abbaut, muss auch Lösungen anbieten. Genau diese Lösungen vermissen wir bislang.
40 Parkplätze weniger – aber keine öffentliche Diskussion
Die Stadt Freiburg hat angekündigt, in der Eschholzstraße rund 40 von derzeit etwa 90 Parkmöglichkeiten zu streichen. Fast die Hälfte der bestehenden Stellplätze soll künftig wegfallen. Begründet wird dies mit mehr Platz für Radverkehr, breiteren Gehwegen und einer neuen Aufteilung des Straßenraums.Was dabei auffällt: Über die Auswirkungen auf Anwohner, Gewerbetreibende, Beschäftigte, Pflegedienste, Handwerker und Besucher wird kaum gesprochen.
Wer die Situation vor Ort kennt, weiß schon heute, wie schwierig die Parkplatzsuche häufig ist. Trotzdem sollen weitere Stellplätze verschwinden. Die Stadt kündigt den Abbau an, beantwortet aber bislang nicht die zentrale Frage: Wo sollen die Fahrzeuge künftig parken?
Besonders irritierend finden wir, dass ein Vorhaben mit dieser Tragweite zunächst nur im nichtöffentlichen Teil des Mobilitätsausschussausschusses vorgestellt wurde. Wenn fast die Hälfte der Parkplätze einer wichtigen innerstädtischen Straße wegfallen soll, dann gehört diese Diskussion aus unserer Sicht in die Öffentlichkeit – und nicht hinter verschlossene Türen.
Die Stadt verweist als Entlastung auf die geplante Zusammenlegung von Bewohnerparkgebieten. Doch ein größeres Parkgebiet schafft keinen einzigen zusätzlichen Parkplatz. Wer heute keinen Stellplatz findet, wird morgen durch längeres Suchen auch keinen neuen finden.
Für die Freien Wähler stellt sich deshalb eine grundsätzliche Frage: Wie viele Parkplätze sind in Freiburg in den vergangenen Jahren bereits verschwunden – und wann ist der Punkt erreicht, an dem die Belastung für die Bürger zu groß wird?
Deshalb haben wir Oberbürgermeister Martin Horn aufgefordert, offenzulegen,
- wie viele Parkplätze in den vergangenen zehn Jahren in Freiburg weggefallen sind,
- wie viele Stellplätze in Carsharing-Parkplätze umgewandelt wurden,
- und welche konkreten Ausgleichsmaßnahmen für die Eschholzstraße geplant sind.
Wir haben den Eindruck, dass in Freiburg immer häufiger Entscheidungen getroffen werden, die zulasten derjenigen gehen, die auf ihr Auto angewiesen sind. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kleine Minderheit. Tausende Menschen benötigen ihr Fahrzeug täglich für den Weg zur Arbeit, für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, für familiäre Verpflichtungen oder aus gesundheitlichen Gründen.
Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger ist wichtig. Doch eine vernünftige Verkehrspolitik darf nicht darin bestehen, eine Mobilitätsform gegen die andere auszuspielen. Wer Parkplätze abbaut, muss auch Lösungen anbieten. Genau diese Lösungen vermissen wir bislang.

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