So, 19. Juli 2026
Gleichzeitig sollte die Diskussion die tatsächlichen Ursachen der Wohnungsnot in Freiburg nicht aus dem Blick verlieren. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Leerstandskataster und den bestehenden Meldewegen zeigen, dass die Zahl der tatsächlich festgestellten Leerstände vergleichsweise gering ist. Das eigentliche Problem Freiburgs ist nicht ein massenhafter Leerstand, sondern der akute Mangel an Wohnraum.
Hinzu kommt, dass ein solches Meldeportal zwar schnell eingerichtet werden kann, jede Meldung anschließend aber geprüft, bewertet und rechtlich bearbeitet werden muss. Das bindet Personal in der Verwaltung, ohne dass heute absehbar ist, ob dadurch tatsächlich nennenswert zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird.
Die Freien Wähler warnen deshalb davor, die Erwartungen an das neue Portal zu hoch zu schrauben. Es kann ein hilfreiches Instrument sein, wird aber den Wohnungsmangel nicht lösen. Entscheidend bleibt, dass die Stadt ihre Energie und ihre personellen Ressourcen vor allem dort einsetzt, wo der größte Nutzen für die Menschen entsteht: beim Bau neuer Wohnungen, bei schnelleren Genehmigungsverfahren und bei der Aktivierung vorhandener Flächenpotenziale.
Mehr Wohnraum entsteht nicht durch zusätzliche Formulare, sondern durch konsequentes Bauen und Entwickeln. Darauf sollte auch künftig der Schwerpunkt der Freiburger Wohnungspolitik liegen.
Wohnraummangel löst man nicht nur mit Meldeportalen
der Freiburger Gemeinderat hat die Einführung einer Onlineplattform beschlossen, über die Leerstand und mögliche Mietpreisüberhöhungen gemeldet werden können. Selbstverständlich gilt: Bestehende Gesetze müssen durchgesetzt werden, und dort, wo Wohnraum rechtswidrig leer steht oder Vorschriften missachtet werden, muss die Stadt handeln.Gleichzeitig sollte die Diskussion die tatsächlichen Ursachen der Wohnungsnot in Freiburg nicht aus dem Blick verlieren. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Leerstandskataster und den bestehenden Meldewegen zeigen, dass die Zahl der tatsächlich festgestellten Leerstände vergleichsweise gering ist. Das eigentliche Problem Freiburgs ist nicht ein massenhafter Leerstand, sondern der akute Mangel an Wohnraum.
Hinzu kommt, dass ein solches Meldeportal zwar schnell eingerichtet werden kann, jede Meldung anschließend aber geprüft, bewertet und rechtlich bearbeitet werden muss. Das bindet Personal in der Verwaltung, ohne dass heute absehbar ist, ob dadurch tatsächlich nennenswert zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird.
Die Freien Wähler warnen deshalb davor, die Erwartungen an das neue Portal zu hoch zu schrauben. Es kann ein hilfreiches Instrument sein, wird aber den Wohnungsmangel nicht lösen. Entscheidend bleibt, dass die Stadt ihre Energie und ihre personellen Ressourcen vor allem dort einsetzt, wo der größte Nutzen für die Menschen entsteht: beim Bau neuer Wohnungen, bei schnelleren Genehmigungsverfahren und bei der Aktivierung vorhandener Flächenpotenziale.
Mehr Wohnraum entsteht nicht durch zusätzliche Formulare, sondern durch konsequentes Bauen und Entwickeln. Darauf sollte auch künftig der Schwerpunkt der Freiburger Wohnungspolitik liegen.

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